Vor 13 Jahren!!!

Im Jahr 2003 wollte die Stadt Medebach allen voran der damalige BM Heinrich Nolte und die damalige Stadtplanerin Fr. Ostrinski bereits auf dem Krutenberg eine Vorrangzone ausweisen. Damals wurde zeitgleich eine Höhenbegrenzung der Windräder auf max. 100 m Gesamthöhe beschlossen (heute 2015 ist die Rede von bis zu 200 m Gesamthöhe). In einer vorgelagerten Einwohnerversammlung sprachen sich die Einwohner vehement gegen Windräder auf dem Krutenberg aus. Trotzdem kam es am 23.09.2003 zu einem Scopingtermin mit einigen Entscheidungsbehörden. Behördliche Scopingtermine finden statt, wenn vor den eigentlichen Verfahrensschritten mit erheblichen Schwierigkeiten zu rechnen ist. Hier nun das Ergebnis dieses Scopingtermins.

Nochmals ganz deutlich für alle die es nicht verstehen wollen:

Auch die an diesem Scopingtermin beteiligte Untere Landschaftsbehörde des Hochsauerlands (ULB) nahm wie folgt zu diesem Vorhaben Stellung:

Die Interessengemeinschaft

"IG Jagdgenossenschaft / Jagdpächter Medebach-Titmaringhausen

hatte hierzu vorab ein Gutachten mit dem Titel

"Gutachterliche Stellungnahme zum Konfliktpotential aus umweltrechtlicher Sicht"

erstellen lassen. Dieses Gutachten vom Ing. Büro Landschaft & Wasser Dr. K.-H. Loske, Vereidigter UVP-Sacherständiger wurde im Juli 2003 verfasst. Interessenten senden wir dieses Gutachtern gern zu. Hier der zugehörige Bericht aus der WP vom 28. Juli 2003.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Damit nicht genug. Auch das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
des Landes Nordrhein-Westfalen sprach sich eindeutig gegen eine Windkraftvorrangzone auf dem Krutenberg aus:

Was hat sich seither auf dem Krutenberg verändert?
Antwort: !!! N I C H T S !!!
- keinerlei Vorbelastung
- Nichtvereinbarkeit mit den Schutzgebieten
- keine Vereinbarkeit mit ornithologischen Belangen
- weithin sichtbarer Eingriff bis zu 60 km Sichtweite mit einhergehender Landschaftsverschandelung
- Nichtvereinbarkeit der Erschließung mit Umweltbelangen
- Umgeben von FFH-Gebieten
- Neubewertung "EU-FFH-Schutzgebiet "Medebacher Bucht" steht unmittelbar bevor.

 

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