Politik

 

"Gegenwind Titmaringhausen" ist überparteilich und gehört keiner politischen Vereinigung an. Wir stellen klar, dass der NRW Windenergieerlass vom 11.07.2011 den Kommunen nicht vorschreibt, dass sie Windenergiezonen ausweisen müssen. Das wird von vielen Kommunen leider vielfach anders und damit falsch dargestellt. Wir halten es für wichtig, dass Sie darüber informiert sind, wie unsere politischen Vertreter zur Ausweisung einer Windkraftvorrangzone auf dem Krutenberg bzw. auf dem Hillekopf stehen. Denn unsere Kommunalpolitiker wollen doch wiedergewählt werden und Sie wollen doch wissen, wem Sie da eigentlich Ihre Stimme geben.

Stand bis Mitte 2014:
CDU
Die CDU hat im Rat der Stadt Medebach beantragt Vorrangzonen zu schaffen und damit den aktuellen Zwiespalt herbeigeführt. Ziel, lt. Antrag, war es u.a. damit die Verspargelung der Landschaft zu verhindern. Eine Verspargelung der Medebacher Landschaft geht aber (momentan noch) nicht. Der restliche Teil ist FFH-Gebiet und damit (noch) Tabuzone. In Hessen ist das schon ganz anders. Und in NRW in naher Zukunft auch?

FWG
Es liegt der Stadt Medebach ein Antrag der FWG vor die Anzahl der Windräder im Stadtgebiet auf max. 4 Stück gemäß dem Windenergieatlas zu begrenzen. Über diesen Antrag wurde noch nicht entschieden. Wir halten nicht viel von diesem Antrag, denn ein deutsches Sprichwort lautet: "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt´s sich gänzlich unjeniert". Die Praxis zeigt, dass dort wo Windräder stehen, ganz schnell neue Windräder dazu kommen.

SPD
Wie sich die SPD im Stadtgebiet Medebach aufstellt, ist bisher nicht bekannt. Den Standpunkt der SPD Medebach würden wir hier gern einpflegen.

FDP
Uns liegt noch keine Stellungnahme der FDP vor. Ihren Standpunkt würden wir gern hier einpflegen.
 

Stand ab Mitte 2014:
Der Teilplan "ENERGIE" der Bezirksregierung Arnsberg war der Auslöser zum Umdenken im gesamten Stadtrat. Weder der Hillekopf noch der Krutenberg sind von der Bezirksregierung Arnsberg als mögliche Vorrangzone für Windenergie vorgesehen. Vielmehr sollen diese unzerschnittenen Landschaftsgebiete weiterhin als Ruhe- und Rückzugsbereiche für Mensch, Tier und Natur erhalten bleiben. Dieser Vorstellung hat sich in der Novembersitzung auch der gesamte Stadtrat, bei nur einer Enthaltung angeschlossen und wird deshalb selbst auch keine Vorrangzone(n) ausweisen. Sie haben eingesehen, dass eine Verspargelung der Landschaft im Stadtgebeit von Medebach aufgrund der FFH Auflagen nicht zu befürchten ist. Das haben wir bereit vor 2 Jahren genau so gesehen, nun auch die Politik.
 

An alle Parteien: Sind Sie der Meinung, dass Ihr Standpunkt hier falsch dargestellt wird, bitten wir um schriftliche Mtteilung. Wir werden Ihren Standpunkt dann hier einpflegen.

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